Man kennt dieses Szenario nur allzu gut: man stößt auf Youtube auf ein lustiges Video oder in den Weiten des World Wide Web auf ein besonders süßes Katzenfoto und muss es natürlich sofort auf seiner Facebookchronik posten um es mit all seinen Freunden zu teilen. Doch kaum jemand macht sich darüber Gedanken, ob er das darf oder nicht. Ist es automatisch eine Urheberrechtsverletzung?
Wer auf der sicheren Seite sein möchte, der verwendet Dateien mit einer sogenannten „Creative Commons“ Lizenz. Hierbei handelt es sich um Werke, die von ihren Urhebern zur Verfügung gestellt werden und unter bestimmten Bedingungen weiterverwendet werden dürfen. Der Urheber entscheidet selbst was mit seinen Werken gemacht werden darf und will im Gegenzug genannt werden. Eine durchaus gute Idee, mittlerweile ist nicht nur bei Bildersuchmaschinen wie Flickr.com ein Filter für Creative Commons Bilder verfügbar, sogar Google erlaubt mittlerweile die gezielte Suche nach Bildern mit einer Creative Commons Lizenz. Ein guter Schritt nach vorne, allerdings ändert dies nichts an der Tatsache, dass der Großteil der Bevölkerung weder von Creative Commons je etwas gehört hat, noch dass er sich Gedanken über das Urheberrecht macht.
Dieses Video verdeutlicht ganz genau, wie Creative Commons funktioniert - um keine Urheberrechtsverletzung zu begehen, da keinerlei Vermerke zur Lizenz im Profil oder der Videobeschreibung gemacht wurden, wurde vorsichthalber nur verlinkt.Was kann man nun machen um nicht selbst zum "Pirat" zu werden? Der elektronische Reporter gibt in einer Folge einen guten Einblick in die Problematik.
Welche zwei Arten gibt es um Inhalte einzubauen?
- Kopieren
- Einbetten
- Verlinken
Es obliegt somit dem Nutzer sich zu informieren um zu verhindern, dass tatsächlich irgendwann einmal eine Abmahnung im Briefkasten landet - denn auch wenn die Versuchung nur zu groß ist, das Internet ist kein rechtsfreier Raum...

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